Fachgruppe für Nachhaltiges Bauen
Rainer Weyers
Fachgruppenleiter
Dipl.-Ing. Architekt Rainer Weyers
Spreenende 22a
22453 Hamburg
T: 040 639048-0
F: 040 639048-32
E-Mail: r.weyers@weyers-architekten.de
Webseite: www.weyers-architekten.de
Architekten-Passivhäuser
In Herne-Eickel plant Weyers Architekten den Bau von vier Architekten-Passiv-
häusern, deren energieeffiziente Bauweise und Anlagentechnik Maßstäbe für die Zukunft setzt.
Jedes Haus erhält als Wärmeerzeuger eine kontrollierte Wohnungslüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (Wärmepumpe) mit zentralem Warmwasserspeicher und Warmwasser-Solarkollektoren auf dem Dach. Bei
der großzügigen Wohnfläche von 154 qm² lässt sich wohl behaupten "Zuhause angekommen".
Termin der Fertigstellung: 2008
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Umbau und Modernisierung der Hauptstelle der Herner Sparkasse
Herner Sparkasse
Der Bau der Hauptstelle der Herner Sparkasse entstand 1969 auf dem Berliner Platz in Herne in unmittelbarer Nähe des zentralen Rathausplatzes und der Herner Einkaufsmeile.
Vor dem Umbau entsprach die Ausführung des gesamten Gebäudekomplexes mit Ausnahme weniger zwischenzeitlich umgebauter und modernisierter Teilbereiche dem Stand der Technik der sechziger Jahre.
Dies galt insbesondere für die gesamte Fassade mit den integrierten Fensteranlagen und Sonnenschutzanlagen sowie für die gesamten Installationen im Gebäude.
Neben der Erarbeitung von neuen konstruktiven Lösungen sollten erforderliche Umbaumaßnahmen geplant werden, die die im Gebäude befindlichen Arbeitsplätze an die heutigen und zukünftigen Anforderungen
anpassen, eine zukünftige variablere Nutzung von Teilbereichen des Gebäudes ermöglichen, und die angepasst an die veränderte städtebauliche Situation des Umfeldes eine kundenfreundlichere
Erschließung ermöglichen.
Eine Doppelfassade als Elementfassade ermöglicht heute eine kontrollierte Be- und Entlüftung und erfüllt gleichzeitig erhöhte Anforderungen an den Schall- und Wärmeschutz. Darüber hinaus ermöglichen
vertikale, rote Sonnenschutzlamellen im Zwischenraum beider Fassaden eine individuelle Belichtung und Besonnung jedes Arbeitsplatzes.
Der erdgeschossige Flachbau, in dem sich die große Kundenhalle befindet, erhielt aus gestalterischen Gründen eine vorgehängte anthrazitfarbene Ziegelfassade. Diese wurde als Lochfassade ausgebildet
und an der Ost- und Westseite von einer durch einen Aluminiumrahmen gefassten raumhohen Fensteranlage im Bereich der Kundenhalle unterbrochen. Vertikale gelochte Alulamellen vor dieser Fensteranlage
fungieren als Blendschutz für die Arbeitsplätze. Zusätzlich erhielt die Kundenhalle zur besseren Belichtung ein großflächiges Glas-Sheddach.
Der Haupteingang des Gebäudes wurde von der Ost- auf die Nordseite verlegt, da der Großteil der Kunden vom neugestalteten Friedrich-Ebert-Platz das Gebäude betritt. Durch einen großzügigen, in das
Gebäude gekippten Glaskubus als SB-Foyer öffnet sich das Gebäude zum Markt hin. Als Gegenstück zum Haupteingang wird der Südeingang durch einen kleineren Glaskubus markiert.
Termin der Fertigstellung: 2005
