Fachgruppe für Green IT

Jens Timmermann

Fachgruppenleiter

 

Dipl.-Math. Jens Timmermann

Große Bleichen 12

20354 Hamburg

 

T: 040 352253

F: 040 340340

E-Mail: info@topologix.de

Webseite: www.topologix.de

 

Firmenprofil

Projektvorstellung

Interview-Clip

Das Haus denkt jetzt mit

Viele betrachten das Zusammenwachsen der Geräte (Konvergenz) und die Vernetzung im Haus als Spielerei, vor allem von Unterhaltungs- und   Kommunikationsmitteln wie Internet, Telefon, TV und Radio sowie das Verschmelzen von Haustechnik und Haushaltsgeräten. Doch das ist viel zu kurz gedacht. Bereits durch die Vernetzung von heute erhältlichen Geräten ist vieles möglich, was noch immer wie Science Fiction anmutet.

 

In einer immer älter werdenden Gesellschaft wird einfach zu handhabende und automatisierte Haustechnik eine immer größere Rolle spielen. Dabei geht es um die zentrale Steuerung von Klima- und Belüftungsanlagen, Beleuchtung, Brandschutz, Sicherheit, Telekommunikation, die Erfassung der Verbrauchswerte, aber auch beispielsweise um die Überwachung der Vitalfunktionen seiner Bewohner.

 

So wird nicht nur dem steigenden Komfortbedürfnis Rechnung getragen, sondern auch dem Wunsch nach selbst bestimmtem Leben bei gleichzeitig hoher Sicherheit. Im Regelbetrieb soll das vernetzte Haus zu einer Kosteneffizienz führen. Auch für Verwalter vereinfacht sich im vernetzten Haus so einiges. Versagt im Winter die Heizung, handelt der elektronische Hausmanager sofort: Verwalter und Vertragshandwerker bekommen gleichzeitig eine E-Mail und eine Sprachmeldung auf ihre Handys, die über den Heizungsfehler informiert. Von seinem Büro aus überprüft der Handwerker per Internet die Anlage und erstellt eine Fernanalyse. So weiß er, welches Teil defekt ist und welches Werkzeug er zur Reparatur braucht. Das spart wieder Zeit und Geld. Dieses System ist keine Planung im Reißbrettstadium, sondern existiert bereits und funktioniert in der täglichen Praxis in der Testanlage des Zentrums für intelligente Haussysteme, kurz inHaus, beim Fraunhofer Inistitut für Mikroelektronische Schaltungen (IMS) in Duisburg.


Smarter wohnen wird wahr

 

Das Projekt "Smarter Wohnen NRW" will mit intelligenter Haustechnik  neue Wege zu mehr Wohnqualität und Sicherheit aufzeigen. Diese Themen eignen sich besonders gut als Marketingargument für Wohnen mit Mehrwert. Zukünftige Bewohner können zwischen verschiedenen Angeboten wählen: Beim Sicherheitspaket etwa schließen sich per Knopfdruck alle Türen und Fenster und alle nicht in Gebrauch befindlichen Elektrogeräte werden abgestellt. Das Gesundheitspaket ermöglicht es Kranken und älteren Menschen, direkt mit der Arztpraxis oder einem Krankenhaus verbunden zu werden.

 

Vernetzung noch schwierig

 

Die einfache Steuerung ist für die Gerätehersteller der Knackpunkt. Denn solche Systeme können sich nur durchsetzen, wenn der Anwender einen Nutzen hat und die  Handhabung möglichst einfach ist. Doch gerade diese Vernetzung sei heutzutage noch äußerst kompliziert. Das ist die größte Hürde, die die Vernetzungstechnik auf dem Weg zur Massenmarktreife überwinden muss.

 

Erst 2010 massentauglich

 

Die Heimvernetzung fristet bis ins Jahr 2010 ein Nischendasein. Die unterschiedlichen Standards und vielfältigen Schnittstellen müssen erst vereinheitlicht, ihre Bedienung vereinfacht und die Preise gesenkt werden, um die Vernetzung des Haushalts massentauglich zu machen. Trotz dieser bisherigen Bremsen könnte das vernetzte Haus nach Ansicht der Marktanalysten von Soreon dem IT- und Unterhaltungselektronikmarkt bis 2010 jährlich Wachstumsraten von bis zu sieben Prozent bescheren.

 

Quelle: www.haus-der-gegenwart.de